Häufige Fragen (FAQ)

Behinderungen können sich auszahlen

Deutschland ist das Land der Krüppel und Behinderten. Im Jahr 2009 lebten in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Im Durchschnitt war somit jeder neunte Einwohner (11,7%) behindert (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.187 vom 12.05.2011). Nirgends gibt es so viele amtlich anerkannte Behinderte, wie in Deutschland. Das liegt an den sozialen Vergünstigungen (z.B. Steuererleichterungen, Fahrpreisermäßigungen, Rentenvorteile), die mit dem "Grad der Behinderung - GdB" verbunden sind.

Ausführliche Informationen zum Thema Behinderung stellt die Firma Betapharm auf ihrem Infoprotal Betanet zur Verfügung. Hier finden Sie neben Hinweisen zum Grad der Behinderung (GdB) auch Antworten auf Ihre Fragen zu:

- Medizinischer Rehabilitation
- Altersrente für Schwerbehinderte
- Teilhabe am Arbeitsleben
- Krankengeld

Im Ratgeber Behinderung  sind alle wichtigen Details zum GdB dargestellt.

Die Anträge auf GdB gibt es im

Zentrum Bayern
Familie und Soziales
(Versorgungsamt)

Region Oberbayern (Standort Bayerstraße)

Bayerstraße 32, 80335 München
Großkundenadresse: 80323 München
Telefon: (0 89) 18966-0
Telefax: (0 89) 18966-1499

e-Mail: poststelle.obb2@zbfs.bayern.de

weitere Informationsmöglichkeiten:

Info-Hotline des Gesundheitsministeriums
Tel. 01805-996604 (12 ct/min)

Sozialmedizinische Beratung der Firma Betapharm
Tel. 01805-2382366 (12ct/min) – dort kann Info-Material angefordert werden


Beratung und Hilfestellung bei Anträgen (nur für Mitglieder mit Jahresgebühr):
VdK Bayern
Der Sozialverband
München, Schellingstr. 31
Tel. 089-2117-0
Fax 089-2117258

!!wichtig!!
Der Antrag auf Grad der Behinderung muß selbst ausgefüllt werden. Die Adresse aller behandelnden Ärzte muß angegeben werden, damit das Versorgungsamt einen Befundbericht von allen behandelnden Ärzten anfordern kann. Bitte bringen Sie den Antrag auf Behinderung nicht zum Arzt!
Die Kosten für das Erstellen des ärztlichen Befundberichtes trägt das Versorgungsamt.

 

 

Warum es gegen Schuhgeruch kein Patentrezept gibt

Der typische Schuhgeruch wird durch Bakterien verursacht. Diese brauchen Wärme, Feuchtigkeit und Nahrung. Entscheidend sind die abgeschilferten Hautzellen der Füße, die sich mit der Zeit in den Schuhen festsetzen und von den Bakterien geruchsintensiv zersetzt werden. Feuchtigkeit und Wärme begünstigen diesen Prozeß. Durch Trocknen, Desinfizieren und Lüften oder auch durch Tiefkühlen kann man die Aktivität der Bakterien vorübergehend eindämmen. Wird ein alter Schuh durchs Tragen wieder warm und feucht, ist aber der Geruch sofort wieder präsent. Da man alte Schuhe in der Regel nicht von den organischen Verunreinigungen (Hautabschilferungen)  befreien kann, kann man sie auch nicht dauerhaft vom Geruch befreien.

Rauhes Leder oder Textilien nehmen die Hautreste eher auf, als glatte Materialien. (Ab)waschbare Einlegesohlen  und das Tragen von (täglich frischen) Socken können die Ablagerung der Hautabschilferungen in den Schuhen vermindern.